Kognitive Dissonanzen

Zwei Sachen gut finden, die eigentlich nicht vereinbar sind. Sich anders verhalten, als es den eigenen Überzeugungen entspricht. Bestimmte Tatsachen einfach ausblenden, weil sie nicht zur eigenen Weltsicht passen. Das findet sich gerade immer häufiger vor allem bei AfD-Politikern und -Jüngern sowie auch in der CDU und bei deren Anhang. Und dafür gibt es auch einen Begriff: kognitive Dissonanz.

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Die Abhängigkeit vom Smartphone

Beim familiären Weihnachtstreffen hatte unsere Nichte ihre Tasche mit einer Menge Kram drin bei ihrer Mutter im Auto vergessen, und das fiel ihr erst auf, als die schon aufgebrochen war. Ich fragte sie, ob denn auch ihr Portemonnaie in der Tasche sei, aber darauf meinte sie, dass das nicht so schlimm sei, denn die Hauptsache wäre, dass sie ihr Smartphone noch habe, da sei alles Wichtige drauf. Einerseits natürlich in dem Moment beruhigend, andererseits generell eher beunruhigend, wie ich finde.

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Verteidigungspolitik umfassend denken

Kürzlich las ich einen interessanten Artikel von Susanne Götze und Annika Joeres in den Blättern für deutsche und internationale Politik, der auf dem aktuellen Buch der beiden Autorinnen basiert und in dem es um eine neue Sichtweise auf die Verteidigungspolitik geht. Das hat mich dann zu den Überlegungen gebracht, dass Verteidigungspolitik nicht so eindimensional gedacht werden sollte, wie das zurzeit der Fall ist – auch wenn das Rheinmetall und Co. eher nicht gefallen dürfte.

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Absehbare Entwicklung

Vor Kurzem las ich einen Artikel, in dem der ehemalige Rechtsextremist Philip Schlaffer zu Wort kam und äußerte, dass es zurzeit eine sehr bedenkliche Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen gäbe, rechtsradikales Gedankengut aufzusagen und sich entsprechend politisch zu positionieren. Schlaffer, den man wirklich als Fachmann mit authentischem Insider-Wissen bezeichnen kann, zeigt sich deswegen überrascht. Und da frage ich mich dann: warum eigentlich?

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Altersarmut

Immer mehr Menschen in Deutschland haben eine sehr kleine Rente, die kaum zum Leben reicht und ihnen so gut wie keine soziale Teilhabe mehr ermöglicht. Das müsste so nicht sein, denn nicht nur die Ursachen dafür sind quasi politisch so herbeigeführt worden, auch mögliche Lösungen werden selten sachlich korrekt diskutiert, sondern mit Falschinformationen unterfüttert.

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